Wie dein Weg in der Pflege aussehen wird, können wir dir nicht sagen. Aber wir können dir zeigen, wie andere ihren Wechsel erfolgreich absolviert haben, welche prägenden Erfahrungen sie dabei gesammelt und welche Karriereschritte sie bereits geschafft haben. Und warum sich für sie der Wechsel in die Pflege gelohnt hat.
Wie der Karrierewechsel aussehen kann
„Ich habe mir für die berufliche Entwicklung sofort einen Weg vorgestellt.“
Der Berufsweg von Elena ist nur ein Beispiel dafür, dass die Pflege auch ein Neustart in die Selbstständigkeit sein kann. Als sie vor 20 Jahren nach Deutschland kam, musste sie sich aufgrund eines nicht anerkannten Jurastudiums beruflich völlig neu orientieren und entschied sich für die Langzeitpflege. Denn hier bot sich neben einem sichereren Job auch viel Entwicklungspotenzial. Nach Abschluss ihrer Pflegeausbildung bildete sie sich bis zur Pflegedienstleiterin weiter, um schließlich einen eigenen ambulanten Pflegedienst zu gründen. Heute ist sie stolz, als Geschäftsführerin ihren Kunden ein selbstbestimmtes Leben in Würde zu ermöglichen.
„Es macht wahnsinnig Spaß, mit Menschen zusammenzuarbeiten“
In ihrem ursprünglichen Beruf als Schreiner spürten Tobias und Bernd, dass ihnen trotz der Freude am Handwerk etwas fehlte.
Mit der Ausbildung in der Pflege wählten sie daher eine Karriere, bei der die Arbeit mit Menschen im Mittelpunkt steht. Sie entschieden sich für die Spezialisierung zum Fachkrankenpfleger für Psychiatrie und mit viel Fleiß, Einfühlungsvermögen und einer guten Portion Humor gelang ihnen ein eindrucksvoller Aufstieg bis zur Stationsleitung. In dieser Funktion sind sie nun gemeinsam verantwortlich für die offene bzw. die beschützt geführte Station einer psychiatrischen Klinik.
„Ich habe alle Facetten durchgemacht.“
Christians Erfolgsweg begann mit seinem Quereinstieg: Nach dem Wechsel vom Maurer zum Pflegehelfer absolvierte er zunächst die Ausbildung zur Pflegefachkraft. Anschließend wurde er Dank Fleiß, Einfühlungsvermögen und ganz viel Begeisterung zum Wohnbereichsleiter, Pflegedienstleiter und schließlich sogar zum Leiter der ganzen Pflegeeinrichtung.
Dabei stand der Wunsch nach Karriere für ihn nie im Vordergrund, sondern die Liebe zu seinem Beruf und den Menschen in seiner Obhut.
„Das ist absolute Teamarbeit.”
Der Karriereweg vom Bauingenieur zum Pflegefachmann mag ungewöhnlich scheinen, doch für Michael haben sich bisher alle Erwartungen erfüllt.
Nach 26 Jahren wünschte er sich eine neue Perspektive und fand sie im Pflegeberuf. Er mag daran vor allem, dass er nicht mehr nur vor einem Bildschirm sitzt, sondern mit seinen Händen und im direkten Kontakt mit Menschen arbeiten kann.
„Wenn man nach Hause geht, weiß man, was man getan hat.”
Silke ist Pflegefachfrau mit Leib und Seele. Die Arbeit in der Pflege war schon immer ihr Wunsch und nach vielen Jahren in der Automobilbranche wagte sie schließlich den Wechsel.
Trotz anfänglicher Bedenken, in ihrem Alter noch einmal neu anzufangen, bewältigte sie erfolgreich ihre Ausbildung und ist heute sehr glücklich und stolz, als Pflegefachfrau zu arbeiten.
„Ich freue mich sehr, wenn ich jemandem helfen kann.”
Obwohl Hadis Deutschkenntnisse zu Beginn seiner Ausbildung zum Pflegefachhelfer noch gering waren, steht er nun, auch Dank der Hilfe seines Teams, kurz vor dem erfolgreichen Abschluss.
Anders als in seinem ursprünglichen Beruf als Schneider bietet ihm die Pflege endlich die Möglichkeit, mehr mit Menschen arbeiten zu können und viel Neues zu lernen.
„Es gibt so viel Unterstützung und man wird nicht alleine gelassen.”
Petty kam aus der Hotelbranche und ohne jedes Vorwissen in die Pflege - und hat sich seit ihrer generalistischen Ausbildung mit viel Begeisterung weitergebildet. Mittlerweile ist sie sogar Praxisanleiterin.
Was sie an der Pflege besonders gut findet, sind die zahlreichen Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten, mit denen sich jeder so entfalten kann, wie es am besten zu ihm passt.
„Ich bin so stolz auf mich und meinen Beruf.”
Nach ihrer Ankunft in Deutschland arbeitete Aksana zunächst bei einer Reinigungsfirma. Doch erst mit dem Wechsel in die Pflege fand sie einen Beruf, der für sie fachlich und persönlich erfüllend war.
Schon als Pflegehelferin merkte sie, dass Pflege viel anspruchsvoller war als gedacht und weit über “waschen und Essen anreichen” hinaus geht. Nach wenigen Jahren begann sie ihre Ausbildung zur Pflegefachfrau und befindet sich nun in der Weiterbildung zur Praxisanleiterin.
„Ohne Liebe geht es nicht in diesem Beruf.”
Natia hat ihren Weg vom Versandhandel zur Pflege gefunden. Sie hat als ungelernte Pflegehelferin angefangen und dabei den Beruf lieben gelernt. Sie schätzt vor allem die Dankbarkeit und die persönliche Verbindung zu ihren Patientinnen und Patienten und die zahlreichen Entwicklungsmöglichkeiten, die die Pflege bietet.
Nach der Ausbildung zur Pflegefachhelferin befindet sie sich aktuell in der Ausbildung zur Pflegefachfrau.